Personenschaden / Schadensersatzrecht

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Warum Abfindungsvereinbarungen bei Kindern fatale Folgen haben können

Martina Mattes

22.11.2025

12 Min. Lesedauer

Immer mehr junge Erwachsene erfahren Jahre später, dass ihre Eltern ihre Ansprüche nach einem schweren Unfall vollständig abgefunden haben. Der Fall zeigt, wie riskant solche Vereinbarungen sind — und welche Summen dadurch verloren gehen können.

Immer mehr junge Erwachsene erfahren Jahre später, dass ihre Eltern ihre Ansprüche nach einem schweren Unfall vollständig abgefunden haben. Der Fall zeigt, wie riskant solche Vereinbarungen sind — und welche Summen dadurch verloren gehen können.

Immer mehr junge Erwachsene erfahren Jahre später, dass ihre Eltern ihre Ansprüche nach einem schweren Unfall vollständig abgefunden haben. Der Fall zeigt, wie riskant solche Vereinbarungen sind — und welche Summen dadurch verloren gehen können.

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Ein Blick zurück auf den Fall

Mehrere Mandanten kamen mit derselben Geschichte:
Als Kinder schwer verunglückt, hatten ihre Eltern — teils beraten, teils ohne Anwalt — eine großzügig klingende Abfindungszahlung akzeptiert.

Doch Jahre später, bei neuen Hilfsmitteln, Umbauten oder gesundheitlicher Verschlechterung, folgte die bittere Antwort der Versicherung:
„Ihr Fall ist abgeschlossen. Keine weiteren Ansprüche.“

Was der Fall klar gezeigt hat

Drei zentrale Erkenntnisse:

  • Abfindungen gelten für immer — auch für zukünftige Kosten

  • Die finanziellen Bedürfnisse schwerstgeschädigter Kinder steigen drastisch mit dem Alter

  • Pflege, Therapie, Hilfsmittel und Verdienstausfall können sich über Jahrzehnte auf Millionenbeträge summieren

„Eine einmalige Zahlung kann niemals ein ganzes Leben finanzieren.“

Warum das für Betroffene so wichtig ist

Die Zahlen sprechen für sich:

  • Pflegekosten über Jahrzehnte: 5 Mio € und mehr

  • Verdienstausfall: über 1 Mio €

  • Hilfsmittel & Umbauten: laufende Zusatzkosten

Eine Abfindung von 1–2 Mio € klingt hoch — deckt aber nicht einmal die Grundbedürfnisse eines schwerstgeschädigten Menschen ab.

Was dieser Präzedenzfall für die Zukunft bedeutet

Wichtige Lehren für Eltern:

  • Niemals die Lebensansprüche des Kindes endgültig abfinden

  • Wenn überhaupt, dann nur begrenzt bis zum 18. Lebensjahr

  • Spätschäden sind oft vorhersehbar und müssen langfristig abgesichert werden

  • Ein Feststellungsanerkenntnis schützt Ansprüche für 30 Jahre

„Eltern entscheiden in diesem Moment nicht nur über Geld — sie entscheiden über das gesamte Leben ihres Kindes.“

Abschließende Gedanken

Dieser Fall macht deutlich: Was als schnelle Lösung wirkt, kann in Wahrheit ein lebenslanger Nachteil sein. Betroffene sollten alte Vereinbarungen prüfen lassen — oft ist noch rechtlich etwas zu retten.

Ein Blick zurück auf den Fall

Mehrere Mandanten kamen mit derselben Geschichte:
Als Kinder schwer verunglückt, hatten ihre Eltern — teils beraten, teils ohne Anwalt — eine großzügig klingende Abfindungszahlung akzeptiert.

Doch Jahre später, bei neuen Hilfsmitteln, Umbauten oder gesundheitlicher Verschlechterung, folgte die bittere Antwort der Versicherung:
„Ihr Fall ist abgeschlossen. Keine weiteren Ansprüche.“

Was der Fall klar gezeigt hat

Drei zentrale Erkenntnisse:

  • Abfindungen gelten für immer — auch für zukünftige Kosten

  • Die finanziellen Bedürfnisse schwerstgeschädigter Kinder steigen drastisch mit dem Alter

  • Pflege, Therapie, Hilfsmittel und Verdienstausfall können sich über Jahrzehnte auf Millionenbeträge summieren

„Eine einmalige Zahlung kann niemals ein ganzes Leben finanzieren.“

Warum das für Betroffene so wichtig ist

Die Zahlen sprechen für sich:

  • Pflegekosten über Jahrzehnte: 5 Mio € und mehr

  • Verdienstausfall: über 1 Mio €

  • Hilfsmittel & Umbauten: laufende Zusatzkosten

Eine Abfindung von 1–2 Mio € klingt hoch — deckt aber nicht einmal die Grundbedürfnisse eines schwerstgeschädigten Menschen ab.

Was dieser Präzedenzfall für die Zukunft bedeutet

Wichtige Lehren für Eltern:

  • Niemals die Lebensansprüche des Kindes endgültig abfinden

  • Wenn überhaupt, dann nur begrenzt bis zum 18. Lebensjahr

  • Spätschäden sind oft vorhersehbar und müssen langfristig abgesichert werden

  • Ein Feststellungsanerkenntnis schützt Ansprüche für 30 Jahre

„Eltern entscheiden in diesem Moment nicht nur über Geld — sie entscheiden über das gesamte Leben ihres Kindes.“

Abschließende Gedanken

Dieser Fall macht deutlich: Was als schnelle Lösung wirkt, kann in Wahrheit ein lebenslanger Nachteil sein. Betroffene sollten alte Vereinbarungen prüfen lassen — oft ist noch rechtlich etwas zu retten.

Ein Blick zurück auf den Fall

Mehrere Mandanten kamen mit derselben Geschichte:
Als Kinder schwer verunglückt, hatten ihre Eltern — teils beraten, teils ohne Anwalt — eine großzügig klingende Abfindungszahlung akzeptiert.

Doch Jahre später, bei neuen Hilfsmitteln, Umbauten oder gesundheitlicher Verschlechterung, folgte die bittere Antwort der Versicherung:
„Ihr Fall ist abgeschlossen. Keine weiteren Ansprüche.“

Was der Fall klar gezeigt hat

Drei zentrale Erkenntnisse:

  • Abfindungen gelten für immer — auch für zukünftige Kosten

  • Die finanziellen Bedürfnisse schwerstgeschädigter Kinder steigen drastisch mit dem Alter

  • Pflege, Therapie, Hilfsmittel und Verdienstausfall können sich über Jahrzehnte auf Millionenbeträge summieren

„Eine einmalige Zahlung kann niemals ein ganzes Leben finanzieren.“

Warum das für Betroffene so wichtig ist

Die Zahlen sprechen für sich:

  • Pflegekosten über Jahrzehnte: 5 Mio € und mehr

  • Verdienstausfall: über 1 Mio €

  • Hilfsmittel & Umbauten: laufende Zusatzkosten

Eine Abfindung von 1–2 Mio € klingt hoch — deckt aber nicht einmal die Grundbedürfnisse eines schwerstgeschädigten Menschen ab.

Was dieser Präzedenzfall für die Zukunft bedeutet

Wichtige Lehren für Eltern:

  • Niemals die Lebensansprüche des Kindes endgültig abfinden

  • Wenn überhaupt, dann nur begrenzt bis zum 18. Lebensjahr

  • Spätschäden sind oft vorhersehbar und müssen langfristig abgesichert werden

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Über den Autor

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Martina Mattes ist in mehreren wichtigen Rechtsgebieten tätig und unterstützt Mandanten insbesondere im Mietrecht, Arbeitsrecht, allgemeinen Zivilrecht und Reiserecht. Sie arbeitet lösungsorientiert, strukturiert und mit einem starken Blick für faire und nachhaltige Ergebnisse.

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